7 MONTHS ABROAD: Eure Fragen – Meine Antworten! #DjerbaSpezial ­čç╣­čç│

Vor ├╝ber sieben Monaten habe ich mich ganz alleine und mit nur zwei Koffern im Gep├Ąck auf den Weg nach Djerba gemacht, um dort als Praktikant im ROBINSON Club Djerba Bahiya die Zeit meines Lebens zu haben. Zumindest war dies der Plan… ÔÇô Ob dieser aufging? Das verrate ich euch in meinem heutigen Blog-Beitrag!

├ťber Instagram wollte ich vor kurzem von euch wissen, welche Fragen euch hierzu denn unter den N├Ągeln brennen, et voil├á, hier findet Ihr meine Antworten dazu:

1. Wie kamst du auf die Idee, ein Praktikum bei ROBINSON zu absolvieren?

Um ehrlich zu sein, hat sich das ganze ziemlich zuf├Ąllig ergeben: Als ich im September 2017 f├╝r drei Wochen in Asien war, habe ich mich sofort in Land und Leute verliebt und wollte unbedingt zur├╝ck – am liebsten nach Khao Lak.

Im Internet suchte ich deshalb schnell nach M├Âglichkeiten, um dort f├╝r l├Ąngere Zeit zu arbeiten, wobei mir direkt der ROBINSON Club Khao Lak ins Auge schoss. Da zu diesem Zeitpunkt jedoch keine Stellen auf Khao Lak frei waren, bekam ich das Angebot f├╝r Djerba und habe nach ein wenig ├ťberlegung schlie├člich zugesagt.

F├╝r Khao Lak beworben, hierhin verschlagen ÔÇô in den ROBINSON Club Djerba Bahiya!

2. Hattest du nicht Angst, alleine nach Djerba zu reisen?

Angst ist definitiv das falsche Wort. Denn Angst habe ich eigentlich vor kaum etwas! Durch meine zahlreichen Reisen, u.a. nach Bangkok oder Amsterdam, bin ich es gewohnt, auch mal alleine fremdes Terrain zu „erkunden“ und auf mich selbst gestellt zu sein.

Dennoch habe ich mir nat├╝rlich l├Ąnger ├╝berlegt, ob Djerba denn das richtige f├╝r mich ist. Aus mehreren Internet-Berichten konnte ich n├Ąmlich entnehmen, dass Tunesien gerade f├╝r „andersartige Menschen“ ein ziemliches gef├Ąhrliches Pflaster sein KANN…

Letztendlich habe ich mich aber daf├╝r entschieden und ich muss sagen zum Gl├╝ck, denn, an sich waren die Tunesier/innen tats├Ąchlich sehr offene und herzliche Menschen (siehe Frage 7).

3. Was waren deine Aufgaben w├Ąhrend des Praktikums?

W├Ąhrend ich anfangs noch in den Bereichen Guest Relation/Social Media aktiv war, wechselte ich Anfang April in die Boutique.

Im Bereich Guest Relation/Social Media bestanden meine Hauptaufgaben darin, die Daily News, also die clubeigene Tageszeitung zu entwerfen sowie den Facebook-Account und die ROBINSON App zu pflegen.
Au├čerdem war ich bei so gut wie jeder An- und Abreise dabei, sprich habe die G├Ąste mit einem Begr├╝├čungsdrink empfangen oder mit einem festen H├Ąndedruck wieder verabschiedet.

In der Boutique war ich ├Ąhnlich wie in┬á anderen Gesch├Ąften in der Kundenberatung, im Kassieren, im Ware auspacken und ettiketieren sowie im Entwerfen von Werbeanzeigen f├╝r die Daily News involviert.
Von Zeit zu Zeit haben meine Chefin Tanja und ich zudem Fashion-Shows organisiert, bei denen wir teilweise selbst als Models mitgelaufen sind.

Kunterbunt ÔÇô ein kleiner Einblick in unsere Tunika-Kollektion.

4. Wie viel Freizeit hattet Ihr?

Wirklich viel Freizeit hatten wir, um ehrlich zu sein, nicht, da neben unserem Hauptjob auch noch einige anderen Aufgaben wie z.B. der w├Âchentliche Kochdienst oder die t├Ągliche Baranwesenheit angefallen sind. Dennoch hatte man an seinem freien Tag nat├╝rlich die M├Âglichkeit an den Strand zu gehen oder die Insel zu erkunden.

5. Was waren deine Highlights auf Djerba?

DJERBAHOOD
Einer meiner meistbesuchtesten Orte ÔÇô au├čerhalb vom Club ÔÇô war definitiv Djerbahood, eine kleine K├╝nstlerstadt, rund 20 Minuten von Midoun entfernt. Dank ihrer rund 250 Wandgem├Ąlde und sch├Ân angerichteten Gassen eignet sich diese filmhafte Kulisse perfekt f├╝r Insta-Shoots oder romantische Spazierg├Ąnge.

Spektakul├Ąre Wandgem├Ąlde wie dieses gibt’s in Djerbahood wie Sand am Meer.

BURGO MALL
In diesem erst k├╝rzlich er├Âffneten Einkaufszentrum verbrachte ich nahezu jedes Wochenende, denn sowohl im EXIST als auch
im ZEN  gibt es jede Menge cooler Kleidungsstücke zu shoppen und das zu extrem günstigen Preisen!
Besonders begeistert hat mich aber auch der Deko-Shop ZEN HOME, denn hier findet Ihr von Kissen, ├╝ber Duftkerzen bis hin zu stylischen Bilderrahmen zahlreiche Mitbringsel f├╝r zu Hause!

Eine gute Alternative zur Burgo Mall bildet ├╝brigens das CARREFOUR-Einkaufszentrum in Midoun, das nur 11 Minuten vom ROBINSON Club entfernt ist und ├╝ber ├Ąhnliche Gesch├Ąfte verf├╝gt.

Beide Malls sind problemlos mit dem Taxi zu erreichen und das f├╝r quasi nichts, denn die Taxipreise auf Djerba sind verdammt gering! F├╝r eine halbe Stunde Fahrt zahlt man z.B. gerade mal drei Euro!

… L’ISOLA DEL GELATO
Die Eisdiele im Herzen von Midoun z├Ąhlt nicht nur zu den allgemein wenig vorhandenen, sondern definitiv auch zu den besten Glaciers! Denn dort finden nicht nur klassische Eisliebhaber das richtige, sondern auch Exoten wie „Mojito“ oder┬á „Nutella“-Fanatiker kommen dort auf ihre vollen und gleichzeitig geringen Kosten.

6. Was hast du w├Ąhrend deiner Zeit auf Djerba am meisten vermisst?

MEIN BETT UND MEINE DUSCHE
Ich denke das ist selbstredend, obwohl die Mitarbeiterzimmer auf Djerba an sich wirklich gut ausgestattet waren

SELBSTSTÄNDIG ZU KOCHEN
Zwar haben wir hier 2x die Woche Kochdienst gehabt, allerdings ist dies ├╝berhaupt nicht vergleichbar mit zu Hause, denn w├Ąhrend in den eigenen vier W├Ąnden das Kochen – gepaart mit ein wenig Hintergrundmusik – eine der entspannendsten Aufgaben f├╝r mich ist, ging es hier darum, bis zu 800 G├Ąste gleichzeitig zu bedienen! Deswegen habe ich mich total gefreut, als ich kurz nach meiner R├╝ckkehr wieder selbst kochen konnte und das in meinem eigenen Tempo!

MEIN GELIEBTES MCFLURRY
Da es auf Djerba keinerlei Ketten gibt – weder Fast Food- noch Modeketten – musste ich ├╝ber 7 Monate lang auf mein geliebtes MCFLURRY und die sonstigen Leckereien von McDonalds verzichten, was echt nicht einfach war! Kein Wunder also, dass ich mich die komplette Paris-Reise ├╝ber fast ausschlie├člich von Burger, Fritten & Co. ern├Ąhrt habe und nat├╝rlich vieeel Eis!

MEINE FRIENDS & FAMILY
Am meisten vermisst habe ich aber – wie Ihr euch bestimmt schon gedacht habt – meine Friends & Family! Zwar hatten wir fast t├Ąglich Kontakt ├╝ber WhatsApp, die pers├Ânlichen Gespr├Ąche und Erlebnisse konnte dies aber nat├╝rlich nicht ersetzen. Kurz nach meiner Ankunft gab es deshalb erst Mal ein gro├čes Wiedersehen im Gourmet-Tempel mit ordentlich Redebedarf

Zumindest musste ich nicht komplett auf meine Liebsten verzichten, denn zwischenzeitlich gab es immer wieder Besuch aus der Heimat wie hier von Mami.

7. Wie waren die einheimischen Mitarbeiter drauf?

Ich muss sagen, dass ich gerade mit den tunesischen Mitarbeiter/innen von der Bar ziemlich viel Kontakt und vor allem ziemlich viele Lachflashs hatte! Denn nahezu alle Tunesier/innen, die ich kennengerlent habe, waren stets gut gelaunt und zu ein wenig Schabernak bereit! Zu einigen von diesen habe ich deshalb bis heute ├╝ber WhatsApp Kontakt und denke gerne an sie zur├╝ck…

8. W├╝rdest du ein Praktikum bei ROBINSON weiterempfehlen?

Jein. Es kommt drauf an welcher Typ du bist. Denn wenn du planst, nach dem Abi schlichtweg ein paar Monate Urlaub zu machen, bist du hier definitiv an der falschen Adresse! Solltest du aber bereit sein, auch Mal l├Ąnger als der Durchschnitt zu arbeiten und T├Ątigkeiten au├čerhalb deines Aufgabenfeldes zu ├╝bernehmen, kannst du hier eine sehr coole Zeit┬á haben und tolle Erfahrungen sammeln!

9. Wie f├Ąllt dein pers├Ânliches Fazit aus?

Auch wenn es teilweise vielleicht eine etwas stressige Zeit war, blicke ich sehr gerne auf das Praktikum in Tunesien zur├╝ck, denn ich habe hier so viele wundervolle Menschen kennengelernt, Erfahrungen f├╝rs Leben gesammelt und bin mit jedem Tag ein St├╝ckchen gewachsen. Deswegen kann ich mir auch sehr gut vorstellen, noch einmal f├╝r ROBINSON zu arbeiten!

Eines meiner sch├Ânsten Souvenirs aus Djerba ÔÇô meine neugewonnen Freunde!

PS: Falls Ihr euch nun ├╝berlegt, ebenfalls ein Praktikum in der Hotelbranche zu absolvieren und noch weitere Fragen habt, k├Ânnt Ihr euch sehr gerne ├╝ber Insta Direct an mich wenden. Ihr findet mich dort unter dem Namen @brizziomaraj!